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2009
Shopokalypse oder die Welt als Supermarkt




Über das Stück

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Ensemble

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In der Finanz- und Wirtschaftskrisenspielzeit 08/09 beschäftigt sich die AG Theater mit dem Thema ‚Konsum‘. Dabei geht es nicht nur um den Verbrauch von Waren, sondern auch um das ‚Habenwollen‘ überhaupt: die Sehnsucht nach Befriedigung körperlicher wie emotionaler Bedürfnisse bis hin zur unstillbaren Gier. In der WELT ALS SUPERMARKT lässt sich der eigene Warenkorb mit Fruchtjoghurt und Beziehungen, Markenartikel und Sex, Konsumvirustherapie und Geldmarktrenditen füllen. Ist dies eine tragische Show oder eine absurde Komödie? Es gibt jedenfalls viel und nichts zu Lachen, denn im allumfassenden Shoppingcenter sind Konsumparadies und Konsumhölle, Traum und Realität kaum mehr klar zu unterscheiden. Befinden wir uns in einer Konsum-Endzeit, ist die SHOPOKALYPSE angebrochen?