2026

FRIEDEN

ein Ensembleprojekt

Was passiert mit einer Schule, wenn plötzlich von "Kriegstüchtigkeit" die Rede ist?

Muss ich lernen zu kämpfen? Für wen? Wogegen?

Lerne ich Loyalität im Klassenzimmer?

Würde ich töten?

Im Frühjahr zeigt die AG Theater Rämibühl ihr neues Ensembleprojekt FRIEDEN.

Der Abend entsteht in einer Zeit, in der in Europa wieder offen über Aufrüstung, Verteidigungsfähigkeit und militärische Bereitschaft gesprochen wird. Politische Entscheidungen werden über eine Generation von jungen Menschen gefällt, die selbst noch nicht stimmberechtigt sind. Und doch sind sie es, die langfristig die Konsequenzen dieser Politik tragen müssen. In diesem Jahr erhält der Abend ausserdem eine zusätzliche Dimension: An jeder Aufführung wird eine Politikerin oder ein Politiker Teil des Theaters.

Gesucht wird nicht das Podium, sondern die offene Begegnung, welche politische Fragen auf einer radikal menschlichen Ebene verhandelt. Zugesagt haben unter anderem die Politphilosophin und Beraterin des Bundes Katja Gentinetta sowie Nationalrätin und ehemalige Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommission Priska Seiler Graf.

Ein Austausch zwischen Jugendlichen und Entscheidungsträger:innen. Nicht nur über Strategien, sondern über (Un)Sicherheit, Zweifel und Verantwortung. Über die Angst, instrumentalisiert zu werden. Über die Frage, was politische Entscheidungen konkret im Leben junger Menschen bedeuten.

Gespräch und Fiktion verschränken sich. Realität und Theater geraten ineinander.

FRIEDEN ist kein fertiges Statement.

Es ist ein Experiment.

Wie weit reicht unsere Verantwortung?

Sa 28.3. / Di 31.3. / Mi 1.4. / Di 7.4. / Do 9.4. / Sa 11.4.

19.30 Uhr

Tickets hier

LEITUNG

Joachim Aeschlimann, Sabina Aeschlimann

Dramaturgie

Daniel Riniker

BÜHNENBILD

Tania Perrieto

KOSTÜMBILD

Mikki Levy-Strasser

Assistenzen

Aideen Federer, Sophia Frehner, Leslie Siegenthaler, Mindra Theisohn

Musik

Michael Schertenleib

Technik

Götz Dihlmann

ENSEMBLE

Tristan Bachmann, Alina Drouz, Béla Ehrenstein, Elena Guthauser, Ludwig Hoefs, Anouk Hungerbühler, Aleksandra Iwanciw, Karl Mathys, Loic Matta, Bea Mayer, Inès Rothfal, Rufus Schaerer, Sania Schoch, Féline Schwaninger, Hafsa Tageldin, Antonina Tomaszewka, Gina Troisio, Ivy, Ladina

DOKUMENTATION